Montag, 06. Juli 2009

Ab die Post

Morgen ist es soweit, Vormittags sitz ich im Flieger nochmals 1000 km weiter in den Süden und ja, obwohl Flugzeuge böse sind, bin ich ganz froh über das schnelle Transportmittel. Und das ohne umsteigen. Immerhin bin ich die ersten 700 km mit dem Zug gefahren! Also: Es geht los und ich bin nervös nervös nervös. Und neugierig ohne Ende, wie das sein wird und auch, ob ich 36 Grad im Schatten aushalten werde. Gleich am ersten gemeinsamen Abend muss der Mann natürlich Nachts arbeiten, was ziemlich schräg werden wird. Aber jetzt erstmal: Nicht nachdenken. Freuen.

Nur dass das poolbar-Festival für mich jetzt schon hinter mir liegt, ist nicht ganz so toll. Immerhin drei Tage miterlebt, zwei Konzerte und eine Lesung und viele (mehr oder weniger) schöne Fotos gemacht. Hach... 2010 dann wieder. Weil ohne geht's nicht.



Freitag, 03. Juli 2009

700 km weiter im Osten

Gestern Abend in Vorarlberg angekommen merk ich schnell, dass das alles gar nicht so erholend ist, wie zuerst gedacht. Da gibt es viele viele Dinge zu tun, zu organisieren, viele Menschen zu treffen und nebenher auch noch ein bisschen Arbeit mitzuziehen. Immerhin hab ich wen gefunden, der mich am Dienstag zum Flughafen nach Memmingen fahren kann. Schon sehr erleichternd.

Heute Abend beginnt das poolbar-Festival, zu dem ich als Magazinmacherin ja wohl schauen sollte. Eigentlich bin ich müde und würd gern ein paar Stunden chattend an meinem Computer verbringen, aber wenn ich schon nur heute und morgen hinschauen kann, bleibt mir wohl nichts anderes übrig. Obendrauf gibt's Art Brut (heute) und Keziah Jones (morgen) umsonst noch dazu und wenn ich Glück hab auch noch die Erlaubnis für Fotos von den berühmten Herren. Yeah!

Dienstag, 30. Juni 2009

Es geht rasant.

Mit heute ist es abgeschlossen: Das war mein letzter Tag im Büro. Heißt morgen ausschlafen und mal den Tag genießen, der hoffentlich gutes Wetter bereithält. NUR gutes. Dann die Pflanzen mit dem Auto meines Chefs zu B verfrachten, noch einmal im Kino eine Nachtschicht einlegen, in der Früh die Katze zu M bringen und mich in den Zug Richtung Westen begeben. Hoffentlich nachdem ich alle meine sieben Sachen in den Koffer gepackt habe.

Mit jedem Tag steigt die Angst/Nervosität/Neugier davor, was mich in den zwei Monaten erwarten wird. Passieren kann ja nichts, das Worst-Case-Szenario wär wohl, dass das alles doch nicht so ist, wie ich mir das vorgestellt hab und einen Flug nach Hause such. Die Angst wär glaub ich eher vor der Enttäuschung, die's für mich wär, würd das nicht funktionieren, denn davon bin ich fest überzeugt. Und das noch mehr nach dem letzten Wochenende, das wir zum zweiten Mal gemeinsam in Wien verbracht haben. In meiner Wohnng und OHNE die Allergie. Ein Problem weniger. Diesmal gibt's ein geklautes Foto, von R nämlich, und das ist im netten Wiener Volksgarten von eben diesem Wochenende. Und die Sonne hat sich auch gezeigt. Ein bisschen.